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Ups and Downs in Sentul

Nach dem eher enttäuschenden Ausgang des Rennens in Sepang reiste das Engstler Motorsport Team um Dennis Vollmair zum dritten Rennwochenende der Formel BMW Asia ins indonesische Sentul. Hier konnte er mit den Plätzen vier und sechs überzeugen.

In den Freien Trainings am Freitag konnte sich der 17-Jährige schnell auf die Strecke einstellen. Trotz einer Grippe, die ihn noch ein wenig schwächte, fand er schnell seinen Rhythmus und erreichte gleich im ersten Freien Training die hervorragende achte Position. Dieses Ergebnis konnte er mit leichten Veränderungen am Setup im zweiten Freien Training nochmal um zwei Positionen verbessern. Im letzten Freien Training wurde der Formel BMW Bolide durch einen Ausritt ins Kiesbett beschädigt und Dennis musste sich nach der Hälfte des Trainings mit Rang neun zufriedengeben.

Für das samstägliche Zeittraining hat man das Setup nochmals verändert, was aber nicht den erhofften Erfolg brachte. Am Ende des Qualifyings fand sich Dennis mit 1,2 Sekunden Rückstand auf die Spitze auf dem elften Startplatz wieder.

Zum ersten Rennen hatte man dann das passende Setup gefunden und Dennis Vollmair konnte sich in einem spannenden Rennen von Rang elf bis auf die siebte Position vorkämpfen. Kurz nach dem Rennen wurde er dann aber disqualifiziert, weil er einen Konkurrenten geblockt und auf die Wiese abgedrängt haben soll.

Durch die Disqualifikation musste der Pfrontener im zweiten Rennen von Platz 15 ins Rennen gehen. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch konnte Dennis sich innerhalb von nur zwei Runden bereits auf die siebte Position nach vorn arbeiten. Ende der Start-Ziel Geraden lag er sehr dicht hinter seinem Konkurrenten, als dieser in den Begrenzer kam und Dennis ihn unbeabsichtigt von hinten anschob. Eine Runde später konnte sich der 17-Jährige an seinem Konkurrenten vorbeibremsen. Er lag nun auf Platz sechs, als er überraschend die schwarze Flagge gezeigt bekam und das Rennen beenden musste. „ Zuerst wusste ich nicht wieso ich erneut disqualifiziert worden war, habe aber später erfahren, dass der Rennleiter die Aktion, in der ich meinen Konkurrenten angeschoben habe, wohl etwas anders gesehen hat wie ich selbst“, meinte der Engstler Pilot enttäuscht nach dem Rennen.

So musste er beim dritten Rennen am Sonntag erneut von weiter hinten starten. Von Startplatz zwölf konnte Dennis mit einem sehr gut liegenden Wagen erneut innerhalb weniger Runden bis auf Position sechs vorfahren. Leider bremste eine lange Safety-Car-Phase seine Aufholjagd und er sah die Zielflagge als Sechster.

Von dieser Position ging der Pfrontener auch in das letzte Rennen. Gleich am Start konnte er sich an einem Konkurrenten vorbeischieben. Lange konnte er seinen Vordermann unter Druck setzen. Ab der sechsten Runde bauten die Reifen seines Boliden dann aber ab und er geriet selbst unter Druck von hinten. Durch geschickte Manöver konnte der 17-Jährige seine Position jedoch erfolgreich verteidigen und gegen Ende des Rennens auch wieder auf seine Vorderleute aufschließen, da auch deren Reifen nun nachließen. Als sich ein Konkurrent verbremste, nutzte Dennis seine Chance, ging vorbei, und sah die Zielflagge schließlich als Vierter.

„Nach dem ärgerlichen Ausgang der Rennen am Samstag, stimmen mich die Ergebnisse vom Sonntag doch noch versöhnlich. Ich freue mich nun auf den nächsten Lauf auf der für alle Fahrer noch unbekannten neuen Stecke in Chengdu in China.“

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